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Wissenswertes über Bambus und die Parkettverlegung |
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Bambus eignet sich hervorragend für
Fußböden jeder Nutzungsbeanspruchung (auch Objekt). Hier kann der qualifizierte Parkettleger sein Können beweisen, da man Bambus nicht ohne qualifiziertes Hintergrundwissen verlegen sollte. Bambus ist -aus Sicht des Biologen- kein Holz sondern Gras: Monokotyledonen sind Gräser, zu denen auch Zuckerrohr und Palmen gehören. Deshalb kann man es trotzdem als "Bambusparkett" bezeichnen. Die Gefäßbündel der Monokotyledonen sind (im Ggs. zu den Dikotyledonen (Laubbäume) kreisförmig angeordnet) auf den Stammquerschnitt verteilt. Das Kambium der Bäume fehlt hier. Hier gibt es kein sekundäres Dickewachstum wie beim Laubbaum, der Dickenzuwachs entsteht durch Längenwachstum: Somit kann logischerweise nur der Mantel zur Verarbeitung genutzt werden. Diese zu nutzen kann bereits im Alter von etwa 5 Jahren geschehen, da der Stamm dann schon ausgehärtet ist: allerdings nur die geraden Mittelstücke. Diese werden in etwa 1-1,5 mtr. lange Abschnitte geteilt, anschließend axial in ca. 5 mm dicke Lamellen geschnitten. Diese werden zu Platten zusammengefügt. Diese Platten werden dann dreischichtig (parallel oder kreuzweise) unter Einsatz von Kunstharzleim verpreßt. Daraus entstehen die Rohlinge, die abschließend endbehandelt werden: Schleifen und Fräsen von Nut und Feder. Genau wie Laubhölzer kann das verarbeitete Bambus sich (durch Quellen und Schwinden) verformen. Eine Besonderheit (so gut wie kein Quellen und Schwinden) ist diesbezüglich unser Faserbambusparkett. Unterschieden wird zwischen ungedämpften (leicht gelblich) und gedämpften (leicht bräunlich) Material. Bambus kann wie jedes andere Parkett auf jeden Unterboden verlegt werden, wenn er den Anforderungen der DIN 18356 entspricht. Einige Bambustypen reagieren recht schnell bei Änderungen an den üblichen vorgeschriebenen (raum-) klimatischen Bedingungen bei der Verlegung. Da Bambus vorzugsweise vollflächig geklebt werden sollte (vor allem bei Fußbodenheizung), bietet sich eine vorherige Spachtelung an. Weiterhin sollten alle Kriterien beachtet werden, die dem "Stand der Technik" entsprechen, bzw. die einschlägigen Normen eingehalten werden. Für den Klebstoffeinsatz sollten unbedingt Herstellerempfehlungen eingehalten werden. Gleiches gilt für den Einsatz von Versiegelungs- und / oder Ölsystemen. Wir beraten Sie gerne auch persönlich bzw. vermitteln Ihnen Fachbetriebe Bei neuen Estrichen sollte unbedingt eine Feuchtemessung mit dem elektronischen Feuchtemeßgerät DNS G 812 vorgenommen werden. Die entsprechenden Werte für die unterschiedlichen Estriche finden Sie hier |
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